Donnerstag, 26. Februar 2026
12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Online-Veranstaltung über Teams
Ob Klimakrise, Digitalisierung oder industrieller Umbau – Transformation ist heute in aller Munde. Doch die Bedingungen, unter denen Transformation tatsächlich stattfindet, sind stark durch bestehende Eigentums- und Machtverhältnisse geprägt: Veränderungen geschehen in der Regel nur dort, wo sie den Interessen der Kapitalverwertung dienen. Vor diesem Hintergrund erscheint vielen Beschäftigten Transformation als ein Prozess „von oben“, der vornehmlich von Markt- und Profitinteressen gelenkt wird und soziale Kosten nach unten durchreicht. Daraus erwächst das Gefühl, Wandel sei kaum beeinflussbar. Doch muss das so sein? Der Aktivist und Autor Tobi Rosswog stellt der „Transformation von oben” die Idee der Vergesellschaftung entgegen. Vergesellschaftung zielt darauf, zentrale wirtschaftliche Entscheidungen der Logik von Profit und Markt zu entziehen und demokratisch zu organisieren. Sie eröffnet die Möglichkeit, Transformation an den Bedürfnissen der Gesellschaft auszurichten – statt an den Interessen weniger.
Der AK-Transformationstalk mit Tobi Rosswog fragt danach, wem Transformation heute dient, wer über sie bestimmt und wie Vergesellschaftung helfen kann, gesellschaftlichen Wandel solidarisch und demokratisch zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um abstrakte Theorie, sondern auch um konkrete gesellschaftliche Auseinandersetzungen: Anhand aktueller Kampagnen – etwa rund um die Initiative „VW steht für Verkehrswende“ – zeigt der Talk, wie Kämpfe um Vergesellschaftung praktisch mit Leben gefüllt werden.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, einen informativen Austausch und eine konstruktive Diskussion.
Für Anmeldung und weitere Informationen: www.arbeitskammer.de/transformationstalk
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Arbeitskammer