„Faul“ gegen „Fleißig“, „Woke“ gegen „Rechts“, „Kriegstreiber“ gegen „Kriegsgegner“ – schaut man auf aktuelle Debatten, könnte man meinen, unsere Gesellschaft sei in zwei verfeindete Lager aufgeteilt.
Ist das wirklich so? Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben sowie darüber hinaus zu geben?
Die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi zeigt in “Verbinden statt spalten“ auf, wie gesellschaftliche Spaltung bewusst politisch konstruiert ist, wem sie nützt und warum sie so wirksam ist. Vor allem aber macht sie deutlich: Uns eint mehr, als uns trennt.
Wir wollen an dem Abend – auch am Beispiel des Zerrens um den Sozialstaat – mit Gilda Sahebi und Bettina Altesleben, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, diskutieren, wie wir mehr in Verbindung treten können. Wie wir aufhören, Meinungen vorschnell in Schubladen mit Etiketten zu stecken, wie wir Unterschiede anerkennen können, ohne sie zu Feindbildern zu machen, welche Rolle Medien und Politik bei der Konstruktion von Gegensätzen spielen – und was dem entgegengesetzt werden kann.
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Arbeitskammer des Saarlandes.
Die Lesung findet am 27. März von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, Halle4, Halbergstraße 4, 66121 Saarbrücken, statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis 25. März erforderlich.
Für weitere Informationen und Anmeldung: www.arbeitskammer.de
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Arbeitskammer