Festveranstaltung anlässlich des Deutschen Diversity-Tages
Soziale Herkunft hat nach wie vor einen entscheidenden Einfluss auf den Zugang zu hochschulischer Bildung sowie den weiteren Studien- und Karriereverlauf – eine Ungleichheits- und Diversitätsdimension, die in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Organisationen wie ArbeiterKind.de beleuchten die spezifischen Bedarfe von Studierenden aus Familien ohne Hochschulerfahrung. Sie klären auf, unterstützen, ermutigen und vernetzen. Auch in der Arbeitswelt wird das Thema zunehmend wichtiger, z. B. in der 2021 von der Universität des Saarlandes unterzeichneten „Charta der Vielfalt“. Abgestützt durch den rechtlichen Rahmen mit dem Land hat sich die Universität selbst auf den Weg zu einem „diskriminierungsfreien Campus“ gemacht. Denn eine nachhaltige Einbindung aller Talente, Potenziale und Perspektiven gebietet nicht nur der Leitsatz der Chancengleichheit, sondern ist gleichzeitig ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Exzellenz, Innovationsfähigkeit und Fachkräftesicherung.
- Was aber bedeutet es, als Erste oder Erster aus der Familie eine Universität zu besuchen?
- Wie kommen erfolgreiche Bildungsaufstiege zustande?
- Welche Hürden gilt es, auf dem Weg durch das Studium zu überwinden? Was können Universität und Politik tun, um das Potenzial von Studierenden der ersten Generation zu fördern, um Barrieren abzubauen und damit in puncto Studienerfolg gleiche Bedingungen für alle zu schaffen?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Symposiums, zu dem wir Sie herzlich einladen. Es findet am 27. Mai 2025 ab 16.00 Uhr an der Universität des Saarlandes statt. Der Eintritt ist frei.
Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 20. Mai bei der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt gebeten.
Für Anmeldung, Programm und weitere Infos:
www.arbeitskammer.de
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Arbeitskammer